Ach… was gibt es gross zu erzählen?
Die Vier Täler sind unser Hausskigebiet. Hier hat Matthias Ende der 80er Jahre das Skifahren erlernt. Hier ist unsere „Home Base“ wenn wir im Wallis sind. Hier ist Sommer wie Winter unser Playground. Und auch wenn man seit über 30 Jahren ins gleiche Skigebiet kommt, findet man doch immer wieder neue interessante Spots.

Diesen Winter will das mit dem Schnee in Verbier nicht so richtig klappen. Normalerweise herrschen dort „drüben“ im Val de Bagnes die besseren Schneeverhältnisse. Dafür verantwortlich ist eine Südstaulage, so das Verbier eigentlich immer mit Schnee gesegnet ist. Nur dieses Jahr funzt da irgendwas nicht richtig. Schon zu Beginn der Saison waren die Pisten in Nendaz und Veysonnaz deutlich besser in Schuss. Will heissen: vorne im Skigebiet hat man griffige Pistenteppiche ohne Steine hinbekommen. In Verbier hingegen ist auch Mitte Januar noch der Wurm drin.

So zieht es uns in dieser Saison öfters nach Veysonnaz. Das ist zwar etwas weniger bequem, weil zwischen Nendaz und Veysonnaz noch viele ältere Anlagen stehen. Dafür liegen zwei Vorteile auf der Hand: durch ältere Anlagen mit geringerer Transportkapazität sind weniger Leute auf der Piste. Und weniger Leute bedeutet auch mehr Pistenspass, weil weniger brems!
Entsprechend hat es uns die Geländekammer rund um den Mont Rouge und das Restaurant Les Chottes angetan. Hier stehen nur drei Schlepplifte und ein lahmer 2er Sessel – dafür bieten die Pisten grossen Spass. Zwischenzeitlich düsen wir mal schnell nach Thyon rüber und testen unser können an der Piste de l’Ours oder am Ethérolla. Diese beiden steilen Hänge sorgen für die nötigen Höhenmeter in der Statistik.

Generell wickelt man in Veysonnaz schneller Höhenmeter ab, als in Verbier. Wir haben noch nicht ganz herausgefunden, an was das genau liegt… vermutlich sind die Gondeln und Pendelbahnen in Verbier doch eher ein Zeitfresser. Doch auch, wer nicht so stark auf die Statistik schaut, wird im weniger hippen Teil der 4 Vallées auf seine Kosten kommen 😉