Die Skiferien sollen eigentlich in Südtirol stattfinden – schlaue Ehefrauen buchen aber schon das Weekend davor, so dass man noch zwei Skigebiete mitnehmen kann. Auf der „Durchreise“ über den Brenner in Richtung Hochpustertal liegt die Bergeralm. Eigentlich nur drei nennenswerte Anlagen und ein paar Pisten… da die Gondelbahn aber unter der Brennerautobahn hindurchführt, waren die Pistenkilometer schon lange auf unserer To Do Liste. Einfach, weil wir da schon so oft durchgefahren sind.

An diesem Sonntag macht uns der Föhn einen kleinen Strich durch die Rechnung. Zwar sind Gondelbahn und Sesselbahn offen – doch die neue Kombibahn bis auf den Gipfel musste aufgrund des Sturms abgeschaltet werden. So machen wir uns auf zur 8er Gondelbahn, die ordentlich Leute nach oben schaufelt.
Die Bergeralm könnte man wohl als Familienskigebiet zusammenfassen. Ein klassisches, kleines Skigebiet halt: Gondelbahn bis zur Hochebene, von dort aus zwei Sesselbahnen. Daneben ein grosses Restaurant und das Übungsgelände.

Wir düsen zum 4er Sessellift und fahren schaukelnd nach oben. Der Wind beherrscht die Szenerie… auf den Perfekt präparierten Pisten liegen etliche Tannenzapfen und Äste, die wohl während der Nacht dorthin geweht wurden. Die Sessel schaukeln und es wird durchaus etwas kühl.
Von der Bergstation der Sesselbahn bis ins Tal sind es knapp 800 Höhenmeter… das ist dann auch unser Programm für die nächsten Stunden. Glücklicherweise gibt es ein paar Pistenvarianten auf der Talabfahrt, sodass uns nicht wirklich langweilig wird. Einzig die Manfred Pranger Piste ist nicht offen, lässt sich aber mit ähnlichen Varianten umfahren.

Fazit: ein hübsches kleines Skigebiet, ideal für die Durchreise nach Sexten. Der Skiporn kommt aber erst noch 😉