Und dann gibt es Skigebiete, da hat man einfach immer ein bisschen Pech. Der Stubaier Gletscher hat uns letztes Jahr nicht wirklich freundlich empfangen… und auch 2019 ist das Wetter, sagen wir mal, durchschnittlich. Eigentlich sollte das der Auftakt zu acht geilen Skitagen werden – doch das Wetter zeigt sich mal wieder mehr so von der dynamischen Seite.

Angereist bereits am Freitagabend zieht es uns mit einem der ersten Skibusse in Richtung Mutterbergalm und von dort weiter auf den Gletscher. Das Wetter ist zuerst noch stürmisch und bedeckt, später zeigt sich dann stellenweise noch so etwas wie Sonne. Mit der 3S Bahn geht es schnell und windsicher in Richtung Eisgrat. Zwar sind noch nicht alle Anlagen auf, aber immerhin läuft ein bisschen mehr als 2018.

Zuerst machen wir uns auf in Richtung Gaisskarferner und stellen schnell fest, dass es während der Nacht gut 40cm Neuschnee gegeben haben muss. Stellenweise hat der Wind den Schnee zu Hügeln mit gut 80cm Tiefe zusammengeblasen. Auch wenn es anstrengend ist nur ein Wort: GEIL! Powder bis zum Bauchnabel in einem „Industrieskigebiet“ gibt’s dann eben doch nicht so oft. Die Krönung folgt am Schlepplift Daunscharte: der Pistenbully drückt den Schnee mal eben zwei Spuren breit an, daneben herrscht Anarchie. Wie dumm, dass wir hier die ersten Gäste sind und unsere Spuren kalligraphisch in den Schnee zeichnen… orgasmös!

Nach dem (obligaten) Lunch im Restaurant Schaufelspitze düsen wir noch ein wenig über die schon gut zerfahrenen Pisten und begeben uns dann zurück ins Hotel. Die finnische Sauna wartet 😉