Eine kleine Wanderung am Sonntag – man muss ja schliesslich wieder nach Hause. Ein regelrechtes Bisse-Weekend mit der Tour gestern.
Wir starten in Veysonnaz direkt an der Gondelbahn. Von dort schlängelt sich die Grand Bisse de Vex den Berg entlang bis Planchouet. Also eigentlich schlängelt sie sich andersrum, denn das Wasser wurde jeweils von den Bergbächen in Richtung der Felder gebracht. Also meistens von hinten im Tal nach vorne.

Auf dieser Talseite ist die Bisse von zwei Couloirs und dichtem Wald geprägt. Schon kurz nach Veysonnaz wird eine Trockenzone durchquert was besondere Anforderungen an den Bau stellte. Trotz Tunnels und Holzkonstruktionen – sooo spektakulär wie die Bisse du Rhô sind wir dann doch nicht unterwegs. Später folgen zwei enge Couloirs die von der Bisse in Brücken überquert werden. Danach wird der Wald dichter. Licht und Schatten wechseln sich ab und nach etwas mehr als 90 Minuten erreichen wir Planchouet. Hier sind zwei ausgezeichnete Restaurants zu finden die am heutigen Sonntag auch von den Touristen gestürmt werden.

Nach kurzer Rast machen wir uns über die Bisse du Milieu auf den Weg zurück nach Nendaz. Die Bisse auf dieser Talseite ist etwas weitläufiger, der Wald ist etwas lichter. Dennoch ist auch diese Bisse ein „Must do“ in Nendaz und ein schöner Abschluss eines Wanderweekends.